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Was sind Adaptogene?

Adaptogene und ihre Wirkung im menschlichen Körper?
 
Stress ist heutzutage der wohl größte Energieräuber überhaupt. Nicht immer liegen die Ursachen für Stress in ernsten Problemen begründet, oftmals sind die Stressoren nämlich Banalitäten und Kleinigkeiten. Dabei besteht die Gefahr, durch zu viel Stress einen Teufelskreis in Gange zu setzen: Chronischer Stress induziert durch die permanente Belastung des vegetativen Nervensystems u.a. schlechten Schlaf, Verdauungsprobleme und Müdigkeit, was zu Gereiztheit führt und wiederum in mehr Stress mündet. Zum Durchbrechen dieser Spirale eignen sich beispielsweise die sogenannten Adaptogene. Der folgende Ratgeber erläutert, was hinter dem Begriff steckt, bringt Ihnen die Entdeckungsgeschichte und die bekanntesten Vertreter dieser Heilpflanzen näher und zeigt Ihnen anhand deren Wirkungsbeschreibung auch den konkreten Nutzen für Ihren Alltag auf.

Was sind Adaptogene?
Falls Sie Inhaber des großen Latinums sind, wissen Sie vielleicht noch, dass das lateinische Wort „adaptere“ ins Deutsche übersetzt „sich anpassen“ bedeutet. Der Wortursprung beschreibt den Terminus „Adaptogen“ ziemlich akkurat, denn unter dieser Bezeichnung versteht man Heilpflanzen und -kräuter, deren Einnahme dem menschlichen Organismus hilft, sich verschiedenen, widrigen Umständen anzupassen. Diese widrigen Umstände sind jegliche Arten von physischer und psychischer Belastung. Adaptogene steigern die Resilienz, also die Widerstandsfähigkeit, da sie körperlicher und mentaler Entkräftung respektive Ermüdung entgegenwirken.
Solche Naturstoffe gibt es bereits seit tausenden von Jahren. Schon frühere Naturheilkundler aus dem Bereich der ayurvedischen und traditionellen chinesische Medizin bedienten sich diverser Pflanzen und deren Extrakte, um die menschliche Leistungsfähigkeit zu steigern. Der heutzutage geläufige Begriff wurde allerdings erst 1947 vom russischen Wissenschaftler Nicolai Lazarev eingeführt. Gemäß seiner durch Israel Brekhman weiterentwickelten Definition wird Gruppe der adaptogenen Naturstoffe anhand dreier Kriterien definiert:
• Sie besitzen eine holistische, also ganzheitliche Wirkung auf den menschlichen Körper.
• Sie wirken regulierend, sorgen also für die Wiederherstellung der Balance im überlasteten Organismus.
• Sie sind auch bei fortdauernder und hoch dosierter Einnahme nicht giftig.
Die russischen Forschungen waren ursprünglich dazu gedacht, die Konstitution der eigenen Soldaten während des zweiten Weltkrieges zu verbessern und dienten später u.a. der Leistungsoptimierung der sowjetischen Wissenschaftler und Kosmonauten.

Wirkung in Studien nachgewiesen
Die Wirkung von Adaptogenen wurde seit den 1960er Jahren Gegenstand intensiver Forschungen. Sehr bekannt ist beispielsweise ein Fachbeitrag dem Jahre 1969, an der der bereits erwähnte Pharmakologe Brekhman beteiligt war. Dieser fasste seine mehrjährigen Forschungsergebnisse an diversen Heilpflanzen zusammen und kam zu dem Ergebnis, dass die untersuchten Pflanzen zur gesteigerten Resilienz gegen Stress und zu dessen Reduktion führen, allerdings erst dann, wenn dieser tatsächlich auf biochemischer Ebene vorhanden ist. Mittlerweile existieren bei „PubMed“, dem führenden Publikationsportal für wissenschaftliche Studien, nahezu 400 Untersuchungen zum Thema Adaptogene (Stand: 2019). Dies zeigt die enorme aktuelle Relevanz der natürlichen Leistungsoptimierer. Im Zuge der „Biohacking-Bewegung“, die seit den letzten zwei Jahren einen enormen Zulauf verspürt, haben die stresssenkenden Kräuter und Pflanzen noch einmal rasant an Bedeutung und Bekanntheit hinzugewonnen. Biohacker haben das Ziel, ihre körpereigenen Prozesse so zu optimieren, dass die kognitive und sportliche Leistungsfähigkeit maximiert wird. Die folgenden Nutrazeutika, also medizinisch wirksamen Lebensmittel, mit adaptogener Wirkung sind besonders bekannt und gut erforscht.

Fünf wichtige Vertreter

1. Panax Ginseng
Panax Ginseng, alternativ auch unter den Termini „Asiatischer Ginseng“, „Koreanischer Ginseng“ oder „Roter Ginseng“ bekannt, ist eine schon seit Jahrtausenden bewährte Heilwurzel mit mannigfaltigen Wirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit. Schon der Name deutet auf die ganzheitliche Wirkung hin, schließlich bedeutet panax auf Deutsch „allheilend“. Von vielen Anwendern hoch geschätzt wird die Optimierung der kognitiven Prozesse bzw. der Denkleistung. Schüler und Studenten, Geschäftsleute, aber auch viele Menschen mit Konzentrationsschwierigkeiten oder sogar neurodegenerativen Erkrankungen (bspw. Alzheimer, Parkinson) profitieren von der Einnahme der Wunderknolle. Erwiesenermaßen wirkt der rote Ginseng zudem auch bei erektiler Dysfunktion aufgrund seiner durchblutungsanregenden Wirkung. Alle möglichen Anwendungen aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, daher verweisen wir auf die Unvollständigkeit der folgenden Aufzählung: Stärkung des Immunsystems, Schutz vor Erkältungs- und Grippeerkrankungen, natürliche Regulierung des Blutzuckerspiegels, Verbesserung von Lungenbeschwerden und Unterstützung bei der Behandlung von Depressionen. Der Benefit des Panax Ginseng beruht wohl hauptsächlich auf der einzigartigen Nährstoffgruppe der sogenannten Ginsenoside.

2. Rhodiola Rosea
Die vornehmlich in den kühlen und eher kargen Landschaften Sibiriens beheimatete Rhodiola Rosea, zu Deutsch Rosenwurz, ist besonders als Anti-Stress-Adaptogen bekannt. Sie stärkt die körpereigene Resilienz und sorgt dafür, dass Stressoren den Organismus wesentlich weniger belasten. Doch nicht nur die Kognition, sondern auch die Konstitution passt sich durch die Einnahme der Rhodiola Rosea besser an Belastungssituationen an. In Studien konnte eine signifikante Reduktion der Erholungszeit nach muskulären Belastungen nachgewiesen werden. Zudem hilft der Rosenwurz auch bei Depressionen, indem er auf den Serotoninspiegel Einfluss nimmt und so die Stimmungslage verbessert. Zum einen wird der Abbau des bekannten Glückshormones verhindert, zum anderen der Transport von Serotonin-Vorstufen (L-Tryptophan und 5-HTP) zum Gehirn erhöht, indem die Durchlässigkeit der sogenannten Blut-Hirn-Schranke ansteigt. Netter Nebeneffekt: Durch die bessere Durchleitung der Aminosäure L-Tryptophan sowie von 5-HTP verbessert sich auch der Schlaf signifikant, da beide Stoffe zur Bildung des Schlafhormons Melatonin essentiell sind.

3. Ashwagandha
Ursprünglich aus der ayurvedischen Naturheilkunde stammt die Ashwagandha-Pflanze (auch unter den Namen Schlafbeere oder Winterkirsche bekannt). Doch im Gegensatz zur Assoziation, die der Begriff Schlafbeere hervorruft, wirkt Ashwagandha nicht etwa einschläfernd, sondern sorgt auf sanft-regulierende Weise für einen tiefen und erholsamen Schlaf. Denn die Einnahme von Ashwagandha führt u.a. zu weniger Stress und zu dessen Reduktion. Dies liegt an der senkenden Wirkung auf das Stresshormon Cortisol, was zu einer Vielzahl von weiteren positiven Effekten führt. Die ayurvedische Heilpflanze ist nämlich eines der wenigen Naturheilkräuter, dass erwiesenermaßen sowohl den Testosteronspiegel als auch die Spermienanzahl anheben kann. Bei Sportlern konnte eine ausdauersteigernde Komponente festgestellt werden. Das allgemein vitalisierend wirkende Ashwagandha hat zudem positive Auswirkungen hinsichtlich neuronaler Erkrankungen und kognitiver Probleme. Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion profitieren zudem von der anregenden Wirkung hinsichtlich der Schilddrüsenhormonproduktion.

4. Schisandra
Die zur fernöstlichen Vegetation zählende Schisandra („Chinesisches Spaltkörbchen“ oder chinesich „Wu Wei Zi“) kann mit Fug und Recht als Superfood tituliert werden. Wie bei den anderen adaptogen wirkenden Heilpflanzen auch, ist die Bandbreite des gesundheitlichen Mehrwertes enorm. Als potentes Antioxidans bremst es Entzündungsreaktionen. Die aphrodisierende Wirkung stimuliert das Sexualverlangen von Mann und Frauen gleichermaßen. Des Weiteren bekämpft Schisandra ebenso wie Ashwagandha oder Rhodiola Rosea Stressreaktionen. Neben vielen weiteren, positiven Einflüssen sind insbesondere die Entgiftungseigenschaften hervorzuheben; zum einen wird die Arbeit der Nieren durch den Konsum von Schisandra gestärkt, zum anderen ist die energiespendende Powerbeere in der Lage, die Leber wirksam zu reinigen. Profitieren können davon etwa Hepatitspatienten.

5. Sibirischer Ginseng
Obwohl sich die Namen ähneln, gehört der sibirische Ginseng (alternativ: „Taigawurzel“) einer anderen Pflanzengattung als der Panax Ginseng an. Dennoch ähneln sich die Wirkungen. Der Verzehr der Taigawurzel wirkt belebend und energiespendend, außerdem stärkt er das Immunsystem (bspw. gut gegen Rheuma oder Bronchitis). Wie bei den bereits erwähnten Naturheilmitteln auch zählen die Bekämpfung von Stress und Konzentrationsschwierigkeiten zum bekannten Wirkungsspektrum.

Adaptogene bei Vitaplant
Vitaplant bietet Ihnen ein sorgsam ausgewähltes Sortiment an diversen adaptogen wirkenden Heilpflanzen, gefertigt aus den besten Rohstoffen. So finden Sie in unserem Produktportfolio etwa einen hochdosierten Extrakt des Panax Ginseng der Gattung C.A. Meyer. Die Schisandrabeere finden Sie als Extrakt in unserem Mariendistel Komplex. Weitere Extrakte oder Pulver werden in Kürze folgen. 
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  • Toller Beitrag

    Wirklich gelungener Beitrag. Ich kannte die Stoffklasse bis dato gar nicht. Werde gleich mal den Panax Ginseng ausprobieren ;)
    Liebe Grüße,

    Marie

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